Kokosnuss öffnen: So geht‘s

So knackst du jede junge und reife Kokosnuss

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31.01.2018

Du hast eine knackige Kokosnuss gekauft und weißt nicht, wie du diese möglichst einfach und sauber öffnest? Egal ob junge Trinkkokosnuss oder die braune Variante aus dem Supermarkt – wir zeigen dir wie du jede noch so harte Kokosnuss problemlos knackst!

Kleine Kokoskunde

Die Kokosnuss ist ein hartes Nüsschen? Hart schon, aber keine Nuss! Oft wird fälschlicher Weise angenommen, dass die Kokosnuss zu den Nüssen zählt. In Wirklichkeit ist die Kokosnuss jedoch eine Steinfrucht, wie zum Beispiel auch die Aprikose, Kirsche und Mango.

Die braune Kokosnuss, die du aus dem Supermarkt kennst, ist lediglich der Kern der Frucht. Wenn die Kokosnuss noch ganz frisch ist, ist sie von einer faserigen Schale umgeben, welche je nach Sorte und Alter der Frucht unterschiedliche Farbfacetten, von grün über braun bis hin zu rot, aufzeigen kann.

Der größte Teil der äußeren Faserschale wird vor dem Transport nach Europa in der Regel entfernt, um das Gewicht zu reduzieren und somit Versandkosten zu sparen. Außerdem sind auch die Kokosfasern sehr wertvoll, da sie zum Beispiel zur Herstellung von Dämmmaterial weiterverarbeitet werden. Die wenigen Fasern, die noch auf dem braunen Kern der Kokosnuss erhalten bleiben, sind für ihre haarige Oberflächenstruktur verantwortlich.

Jung oder reif?

Wie unterscheiden sich also junge und reife Kokosnüsse voneinander? Die junge Kokosnuss wird in der Regel ungefähr ab dem sechsten Monat geerntet und wiegt dabei durchschnittlich rund 570 Gramm. Der Wassergehalt der Kokosnuss liegt meist zwischen zweihundert und achthundert Milliliter und hängt primär von der jeweiligen Sorte, dem Herkunftsland und der Saison ab. Da eine Kokosnuss besonders viel süßes Kokosnusswasser enthält, wenn sie noch jung geerntet wird, wird sie meist auch als Trinkkokosnuss bezeichnet.

Dafür weist sie in diesem Stadium noch wenig Kokosnussfleisch auf. Dieses wird bei der frischen Kokosnuss auch Kokosnuss Jelly genannt, da die Konsistenz zu dem Zeitpunkt noch sehr geleeartig ist. Abhängig von der Sorte und dem Reifegrad ist die Jelly-Schicht null bis vier Millimeter dick. Je älter die Kokosnuss ist, desto dicker und härter ist das Kokosnussfleisch, da sich dieses aus dem Kokoswasser bildet. Die reife Kokosnuss wird schließlich circa zwischen dem zehnten bis zum zwölften Monat mit einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 400 Gramm geerntet.

Neben der typischen Kokospalme (Cocos nucifera), die man aus dem Urlaub in tropischen kennt, gibt es auf Sri Lanka die Cocos nucifera var. aurantiaca. Der botanische Name weist auf die orangefarbene Außenhaut dieser Kokosnussart hin. Die King Kokosnuss, wie sie auch bezeichnet wird ist eine Ausnahme, da sie kein Fruchtfleisch ausbildet. Dafür liefert sie mineralstoffreiches, isotonisches Wasser. Sie ist etwas kleiner als die bekanntere grüne Kokosnuss.

Wann ist die Kokosnuss noch gut?

Wenn du im Urlaub eine junge Kokosnuss vom Baum ergatterst, ist diese garantiert noch frisch. Doch wie sieht es mit der haarigen Variante aus dem Supermarkt aus? Wir verraten dir einen Trick: Schüttele die Kokosnuss auf der Höhe deiner Ohren. Hörst du es plätschern? Sehr gut, genau so sollte es sein! Denn je mehr Flüssigkeit sich in der Kokosnuss befindet, desto frischer ist sie.

Achtung: Falls in der Kokosnuss keine Flüssigkeit mehr zu hören ist, dann ist sie verdorben und somit ungenießbar!

Du hast dich für eine Kokosnuss entschieden? Dann zeigen wir dir jetzt, wie du eine junge und auch eine reife Kokosnuss auf unterschiedliche Wege öffnen kannst!

Eine junge Kokosnuss öffnen

Junge und reife Kokosnüsse unterscheiden sich nicht nur in ihrer Beschaffenheit, sondern auch in der Art, wie man sie öffnen kann.

Zum Öffnen einer jungen Kokosnuss benötigst du:

  • eine junge Kokosnuss
  • eine robuste Unterlage
  • einen Schraubenzieher oder einen Apfelstecher, alternativ: einen Kokosnussöffner
  • ein scharfes Fleischermesser, ein Hackbeil oder eine Machete
  • einen Strohhalm oder ein Gefäß
  • einen Löffel oder einen Teigschaber

1. Schritt: Die Blüte der Kokosnuss abheben

Wenn du an einem exotischen Strand im Urlaub eine frische junge Kokosnuss erwirbst, solltest du zuerst mit einem Messer die Blüte der Kokosnuss entfernen, indem du sie abhebst. Unter dieser Stelle ist die Kokosnuss am dunkelsten und gleichzeitig am weichsten, deshalb lässt sie sich dort leichter öffnen.

Falls du eine Trinkkokosnuss bei einem Asia-Laden in deiner Nähe kaufst oder sie zu dir nach Hause liefern lässt, kannst du diesen Schritt überspringen. Diese Kokosnüsse sind nämlich meistens schon geschält und weisen eine Zylinderform mit einer kegelförmigen Spitze auf.

2. Schritt: Ein Loch in die Kokosnuss schlagen

Als Nächstes benötigst du entweder einen Schraubenzieher oder einen Apfelstecher. Wenn die Kokosnuss noch besonders jung ist, sollte deine Muskelkraft ausreichen, um das Werkzeug mit der bloßen Hand in die Stelle unter der Blüte zu treiben.

Bei vielen Trinkkokosnüssen musst du jedoch noch mit einem Hammer nachhelfen, dazu verwendest du am besten einen Gummihammer. Daraufhin positionierst du dein Werkzeug auf dieser Stelle und schlägst sanft mit dem Hammer von oben auf das Werkzeug.

Wie du eine Trinkkokosnuss in Sekundenschnelle zum sofortigen Genießen nur mithilfe eines scharfen Messers öffnen kannst, siehst du in diesem Video:

Wenn du ein richtiger Kokoswasser-Fan bist und häufig zu jungen Kokosnüssen greifst, dann lohnt es sich in einen speziellen Kokosnussöffner zu investieren. Mit diesem kannst du recht unkompliziert das Loch in die Kokosnuss schlagen, jedoch musst du dafür auch Kraft aufwenden oder eventuell zusätzlich zu einem Hammer greifen.

Achtung: Ein solcher Kokosnussöffner ist nur für junge Kokosnüsse geeignet und kann nicht bei der braunen reifen Variante aus dem Supermarkt verwendet werden!

3. Schritt: Das Kokosnusswasser abgießen oder austrinken

Nun kannst du einfach einen Strohhalm in das Loch stecken und das köstliche Kokoswasser pur austrinken.

Wenn du das Wasser lieber abgießen möchtest, um daraus beispielsweise einen Cocktail oder einen Smoothie zu zaubern, musst du noch ein zweites Loch in die Kokosnuss schlagen, damit aus einem Loch die Luft entweichen kann. Dieses kannst du, wie bereits beschrieben, gegenüber von dem ersten Loch in die Kokosnuss schlagen. Dann kannst du die Kokosnuss über einem Gefäß deiner Wahl auf den Kopf drehen und das Kokosnusswasser ablaufen lassen.

Du hast keine Trinkkokosnuss zur Hand und möchtest das isotonische frische Kokoswasser ohne große Mühe genießen? Dann erfrische dich mit unserem natürlichen Bio-Kokoswasser! In einem Fläschchen steckt nämlich das naturbelassene Wasser einer ganzen King Coconut aus Sri Lanka.

4. Schritt: Öffnen der Kokosnuss mit einem scharfen großen Messer

Nachdem du das leckere Kokosnusswasser ausgetrunken oder abgegossen hast, geht’s nun ans Eingemachte. Für das Öffnen der jungen Kokosnuss benötigst du ein großes, sehr scharfes und stabiles Messer. Am besten eignet sich dafür ein Fleischermesser, ein Hackbeil oder eine Machete.

Nun legst du die Kokosnuss auf eine stabile Unterlage, wie zum Beispiel ein großes Schneidebrett, welches nicht nachgeben kann und einiges aushält. Danach fängst du an kraftvoll mit der spitzen Seite des Messers auf den oberen Teil der Kokosnuss einzuhacken. Sei dabei besonders vorsichtig, versuche wirklich gezielt draufzuschlagen! Dann drehst du die Kokosnuss leicht und schlägst wieder darauf. Stell dir dabei vor, dass du eine große Kappe von der Kokosnuss abschlagen willst. Wenn du einmal rund herum kräftig zugeschlagen hast, wird der Deckel entweder von selbst abfliegen oder du kannst ihn vorsichtig von der Kokosnuss heben.

Wichtig: Damit du an das Kokosnussfleisch leicht herankommst, sollte die Öffnung groß genug sein!

5. Schritt: Auslöffeln des Kokosfleisches

Sobald du die Kappe abgenommen hast, siehst du schon das junge geleeartige Kokosnussfleisch. Dieses kannst du dann entweder mit einem Löffel oder einem Teigschaber aus der Öffnung der Kokosnuss kratzen und gleich verzehren oder zum Kochen verwenden.

So knackst du eine reife Kokosnuss

Da die reife Kokosnuss bei uns viel öfter anzutreffen ist und ein besonders hartes Nüsschen ist, zeigen wir dir gleich drei Möglichkeiten, wie du die Frucht knacken kannst!

1. Die klassische Art eine Kokosnuss zu öffnen

Wieso wir die Methode als „klassisch“ bezeichnen? Weil diese Art die Kokosnuss zu öffnen wohl die bewährteste und häufigste ist. Gleich siehst du wie es richtig geht!

Das benötigst du, um eine reife Kokosnuss zu knacken:

  • eine reife Kokosnuss
  • ein großes Messer oder einen Hammer
  • einen Schrauben- oder Korkenzieher
  • ein Glas oder ein anderes Gefäß
  • eventuell einen Spargel- oder Kartoffelschäler

1. Schritt: Das weiche Keimloch finden

Zuerst solltest du das weiche Keimloch der Kokosnuss ausfindig machen. Die Kokosnuss besitzt nämlich drei „Augen“, dies sind die Keimlöcher. Nur durch eines bahnt sich der Keim den Weg, die anderen verhärten nach kurzer Zeit. Die Keimlöcher sind manchmal etwas von Haaren bedeckt, jedoch schnell zu finden.

Drücke auf die einzelnen Augen, um das labilste Keimloch zu finden, dieses ist auch oft das größte. Wenn du das „offene“ Keimloch identifiziert hast, kannst du es nun vorsichtig mit einem Messer einschneiden. Alternativ kannst du dabei auch zu einem Schrauben- oder Korkenzieher greifen und diesen in das weiche Keimloch stechen. Falls du dazu extra Kraft benötigst, kannst du mit dem Hammer nachhelfen, indem du den Schrauben -oder Korkenzieher sicher am Griff festhältst und mit der stumpfen Seite des Hammers leicht darauf schlägst.

2. Schritt: Das Kokoswasser abgießen oder austrinken

Für das ultimative Urlaubsfeeling kannst du nun direkt einen Strohhalm in das Loch stecken und das Kokoswasser pur aus der Frucht trinken.

Wenn du das Kokoswasser in ein Gefäß deiner Wahl gießen möchtest, damit nichts von der kostbaren, keimfreien und leckeren Flüssigkeit verloren geht, musst du noch ein weiteres Loch hineinstechen. Dazu legst du wieder den Schraubenzieher oder ein ähnliches Werkzeug auf eines der beiden anderen Augen und hilfst mit dem Hammer nach. Hierbei wird etwas mehr Kraft als beim Keimloch benötigt, da diese deutlich härter sind. Die zweite Öffnung dient als Luftloch, dieses sollte beim Abgießen nach oben zeigen.

Jetzt legst du die Kokosnuss am besten verkehrt herum mit den Augen schräg nach unten auf ein Glas und lässt sie dort so lange liegen, bis das ganze Wasser abgetropft ist. Bei Bedarf kannst du die Kokosnuss noch etwas schütteln, um beim Abtropfen zu helfen.

Alternativ kannst du dafür auch eine Schüssel oder ein Messbecher verwenden, jedoch musst du bei dieser Variante die Kokosnuss in der Hand halten, solange das Wasser abläuft.

Theoretisch kannst du diesen Schritt auch überspringen, falls du beispielsweise gerade kein passendes Werkzeug zur Hand hast. Beachte dabei jedoch, dass das Kokoswasser beim Öffnen der Frucht schnell herausspritzen und auf den Untergrund laufen kann. Ein sauberes Ergebnis bekommst du also sicher, indem du das Kokoswasser vorher abschöpfst.

Achtung: Das Wasser einer frischen Kokosnuss sollte süß sein! Falls es eine ölige Konsistenz aufweist, ist sie nicht mehr zum Verzehr geeignet und sollte entsorgt werden.

3. Schritt: Die Kokosnuss entlang des Äquators abklopfen

Als nächstes suchst du den „Äquator“ der Kokosnuss: Dies ist die Mitte der Frucht und gleichzeitig auch deren dickste Stelle. Nachdem du ihn gefunden hast, nimmst du dein Werkzeug zur Hand. Dazu eignet sich ein Hammer, die Rückseite eines schweren Messers oder auch einfach ein großer Stein.

Nun legst du die Kokosnuss vor dich hin und klopfst vorsichtig aber kräftig entlang dieser Bahn, während du die Frucht langsam um die Längsachse drehst.

Mit der Zeit werden die Schläge hörbar dumpfer und entlang des Äquators zeigt sich deutlich ein Riss. Das ist ein sehr gutes Zeichen, denn nach ein paar weiteren Umdrehungen sollte die Kokosnuss wie von selbst in zwei ungefähr gleich große Hälften aufspringen.

Wenn du das Kokoswasser, wie bereits beschrieben, hast ablaufen lassen, kannst du das Fruchtfleisch von der harten Schale lösen.

4. Schritt: Das Fruchtfleisch herausheben

Um das weiße saftige Fruchtfleisch von der Schale zu trennen, benötigst du ein Messer. Mit diesem kannst du vorsichtig in das Fruchtfleisch schneiden. Dies geht am einfachsten, wenn du Stücke mit einem spitzen Messer in Kuchenform herausschneidest. Zum Herausheben des Fruchtfleisches kannst du anschließend ein normales Besteckmesser verwenden, indem du es zwischen die Schale und das Fruchtfleisch schiebst. Oft löst sich der Rest des Fruchtfleisches automatisch von der Schale, wenn du bereits ein oder zwei Stücke herausgetrennt hast.

Optional kannst du die feine braune Haut, die auf einer Seite des Fruchtfleisches haftet, zuletzt mithilfe eines Spargel- oder Kartoffelschälers problemlos entfernen. Dies ist aber keinesfalls ein Muss, da sie auch bedenkenlos mitgegessen werden kann.

Voilà, schon ist die Kokosnuss fertig zum Genießen! Lecker! Du hättest am liebsten immer eine Kokosnuss zum Snacken für unterwegs dabei? Dann probiere doch mal unsere knackigen Bio Kokoschips mit einem Hauch von karamelliger Süße!

Wie du eine Kokosnuss schnell mit einem Schraubenzieher, einem Hammer und einem Messer mühelos öffnen kannst, zeigt dir noch einmal dieses Video:

2. Die heiße Art eine Kokosnuss zu öffnen

In deinen Ohren klingt das Herumwerkeln etwas gefährlich und du fragst dich, ob es auch eine sanftere Methode gibt die harte Kokosnuss zu knacken? Die gibt es! Denn wir haben uns im Internet umgesehen und eine besonders tropische Methode gefunden, bei der es richtig schön warm wird. Der etwas unkonventionelle Internet-Tipp ist jedoch nur für zu Hause geeignet, da du dazu einen Backofen benötigst.

1. Schritt: Das Kokoswasser ablassen

Wie bereits ausführlich beschrieben, sollte das Kokoswasser zuerst bis auf den letzten Tropfen ausgetrunken oder in ein Gefäß abgelassen werden.

Achtung: Bei dieser Taktik ist das vollständige Ablassen des Wassers ein absolutes Muss, da ansonsten die Gefahr droht, dass die Kokosnuss im Ofen explodiert!

2. Schritt: Die Kokosnuss im Backofen erhitzen

Wenn du die Kokosnuss entleert hast, kannst du sie bei 200 Grad für circa fünfzehn bis zwanzig Minuten in den Backofen legen. Danach springt die Schale von selbst in mehrere Teile auf, daher musst du keine eigene Kraft aufwenden. Die Dauer hängt dabei von der Intensität deines Ofens ab, behalte die Kokosnuss deshalb im Auge!

3. Schritt: Das Fruchtfleisch von der Schale trennen

Nachdem die Kokosnuss Risse bekommen hat, kannst du sie vorsichtig herausholen und für ein paar Minuten abkühlen lassen. Danach kannst du sie mit der Hand aufbrechen. Auch das Fruchtfleisch lässt sich auf diesem Weg mithilfe eines Messers einfacher von der Schale lösen. Falls es immer noch sehr fest an der harten Schale sitzt, kannst du wie bei der klassischen Methode bereits erläutert vorgehen.

3. Die ursprüngliche Art eine Kokosnuss zu öffnen

Du bist gerade draußen in der Natur oder hast gerade keines der genannten Werkzeuge parat? Kein Problem, wir zeigen dir eine Methode, wie du eine Kokosnuss quasi jederzeit und überall öffnen kannst. Das geht im Grunde ganz einfach, jedoch solltest du dabei besonders aufpassen!

Um am Ende das Fruchtfleisch aus der Schale heraustrennen zu können, wirst du wahrscheinlich aber ohne ein Messer nicht auskommen.

1. Schritt: Das Kokoswasser ablassen

Zu Beginn solltest du wie beschrieben das Kokoswasser zuerst ablassen, sonst besteht die Gefahr, dass es herausspritzt. Um die die Kokosnuss am Keimloch aufzuschneiden brauchst du jedoch ein Messer.

Solltest du kein Messer zur Verfügung haben, dann kannst du die Kokosnuss beispielsweise vor dem Zerschlagen auch in einer Tüte verpacken, um dich vor den Spritzern zu schützen. Mit der komplett werkzeugfreien Öffnungsmethode kannst du zwar nicht das Kokoswasser ablassen, aber du kommst immerhin in den Genuss des Kokosfleisches.

2. Schritt: Die Kokosnuss zerschlagen

Suche dir als nächstes eine harte spitze Unterlage, die stabil genug ist, um einer Kokosnuss Stand zu halten. Dazu eignet sich idealerweise eine Kante, beispielsweise eine Bordstein- oder Mauerkante oder eine Treppenstufe.

Jetzt nimmst du die Kokosnuss hohl in eine Hand. Achte dabei besonders darauf, dass sie locker in deiner Hand liegt, sonst könntest du dich dabei schnell verletzen! Falls du das Kokoswasser nicht ablassen konntest, wickelst du die Kokosnuss, wie oben beschreiben, noch in eine Tüte und nimmst sie dann erst in die Hand. Natürlich kannst du die noch mit Kokoswasser gefüllte Kokosnuss auch so zerschlagen. Halte dabei jedoch etwas Abstand, da es nass werden kann.

Nachdem du den Äquator der Kokosnuss ermittelt hast, schlägst du mit dieser Stelle sachte auf die harte Kante. Drehe dabei die Kokosnuss leicht um ihre Längsachse und schlage weiter darauf. Dadurch bekommt die Kokosnuss Risse und springt recht schnell selbst auf.

3. Schritt: Das Fruchtfleisch von der harten Schale lösen

Zum Schluss kannst du das Fruchtfleisch mit einem Messer, wie bereits erwähnt, vorsichtig herauslösen.

Alternativ kannst du auch versuchen es mit den Händen herauszuholen oder die Schale weiter vorsichtig auf die Kante zu schlagen. Jedoch wird es dich höchstwahrscheinlich recht viel Zeit und Aufwand kosten.

Wie einfach es geht eine Kokosnuss auf die rabiate Art zu öffnen, zeigt dir auch dieser Affe aus dem Ubud-Wald auf Bali:

Nachdem du nun problemlos eine Kokosnuss öffnen kannst, hast du Hunger bekommen? Eine Kokosnuss schmeckt nicht nur pur himmlisch, sondern lässt sich kreativ in vielen Rezepten einsetzen. Lass dich von unseren Rezeptideen inspirieren und dich zum Experimentieren mit deinen eigenen Kokos-Kreationen verleiten!

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Knacken der harten Frucht!

Bilder: Titelbild: iStock\ fcafotodigital, Bild 1: iStock\ Kodamatobi, Bild 2: iStock\ sawaddee3002, Bild 3: iStock\ diephosi, Bild 4 – 8: iStock\ CentralITAlliance

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