Urban Jungle fürs Zuhause: Tipps & Tricks für die richtige Pflege deiner Kokospalme

admin
09.10.2018
Inhalt:
Das solltest du vorab wissen Kokospalme pflegen – das Wichtigste in Kürze Basics: Die Kokospalme als Zimmerpflanze Nährstoffe für deine Kokospalme Der richtige Standort Der Wasserbedarf deiner Kokospalme Pflegefehler, Schädlinge & Lösungen

Kokospalmen sind überall: Ob auf Bettwäsche, Papeterie, Küchentüchern oder sogar Tapeten – als besonderer Hingucker für Dekoration und Lifestyle sind sie nicht mehr wegzudenken. Was liegt also näher, als eine Kokospalme als Zimmerpflanze in der Wohnung zu halten? Dabei gibt es einiges zu beachten, denn Kokospalmen sind anspruchsvoll und ihre Pflege ist etwas aufwendiger als bei gängigen Zimmerpflanzen. Mit unseren hilfreichen Tipps erfährst du, wie du die Kokospalme pflegen kannst, damit das hübsche Tropengewächs sich in deinem Zuhause wohl fühlt.

Das solltest du vorab wissen

Bevor du dich dafür entscheidest, dir eine Kokospalme zuzulegen, solltest du dir bewusstmachen, dass Kokospalmen nicht die pflegeleichtesten Pflanzen sind. Es ist wichtig, dass du dich regelmäßig um sie kümmerst und dabei ihren Ansprüchen gerecht wirst. Ist das der Fall, werten sie deine Wohnung jedoch wie kaum eine andere Pflanze auf.

Vorab ein paar Hinweise, die du beachten solltest:

  • Als Nutzpflanze wirst du deine Palme nicht halten können. Denn Kokospalmen tragen als Zimmerpflanzen auch bei bester Pflege nur in den seltensten Fällen Kokosnüsse oder Blüten. Deine Palme wird dir also nur als Dekoration dienen können.
  • Kokospalmen stammen aus den Tropen und sind an andere klimatische Verhältnisse gewöhnt. Diese kannst du auch in Mitteleuropa simulieren, dafür musst du deine Palme aber auch regelmäßig und sorgfältig pflegen.
  • Kokospalmen wachsen grundsätzlich sehr langsam. Vor allem in den ersten Wochen wirst du geringe Veränderungen sehen. Eine Portion Geduld gehört also auch dazu.

Du möchtest dir eine Kokospalme zulegen? Dann helfen dir folgende Tipps bei der richtigen Pflege deiner Kokospalme.

Kokospalme pflegen – das Wichtigste in Kürze

  1. Besprühe die Blattunterseiten deiner Kokospalme regelmäßig mit warmem Wasser, damit die Luftfeuchtigkeit hoch genug ist. Verwende möglichst kalkfreies Wasser, denn bei zu viel Kalk geht deine Palme ein. Im Winter ist ein Luftbefeuchter bei trockener Heizungsluft zudem hilfreich.
  2. Achte darauf, dass die Temperatur nie die Grenze von 20 °C unterschreitet. Kokospalmen mögen es möglichst warm. Die Palme darf nicht auskühlen. Die ideale Temperatur liegt durchschnittlich bei 27 Grad Celsius.
  3. Platziere deine Kokospalme an einem sonnigen Fensterplatz. Kokospalmen benötigen 12 Stunden Licht pro Tag. Bei zu wenig Licht können Pflanzenlampen helfen, welche das Wachstum mit Speziallicht fördern.
  4. Vermeide Staunässe beim Gießen. Kokospalmen sollten nie im Wasser stehen, sie sollten dafür aber regelmäßig gegossen werden.
  5. Überprüfe die Blätter deiner Palme regelmäßig auf Schädlinge. Diese erkennst du an einem silbrig-matten Überzug und feinen Spinnweben. Schädlingsbefall ist häufig ein Anzeichen für zu niedrige Luftfeuchtigkeit. Hilft wiederholtes und sorgfältiges Abbrausen unter der Dusche nicht, solltest du die Kokospalme mit einem Pflanzenschutzmittel behandeln.

Basics: Die Kokospalme als Zimmerpflanze

Ursprünglich stammt die Kokospalme (Cocos nucifera) aus den Tropen. Das heißt: Die durchschnittliche Jahrestemperatur, bei der eine Kokospalme optimal wächst, liegt bei 27 °C inklusive einer Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80 Prozent. Wenn du nun eine Kokospalme in Mitteleuropa wachsen lassen möchtest, musst du einiges bei der Pflege beachten. Als Leitlinie gilt: Versuche ihr eine Atmosphäre zu schaffen, welche derjenigen tropischer Breitengrade gleicht. Denn andernfalls wird die Palme nur mäßig wachsen und dir wenig Freude bereiten.

Bevor wir dir erklären, wie du dabei am besten vorgehst, findest du die wichtigsten Leitlinien zum richtigen Umgang mit deiner Kokospalme in unserer Infografik.

Der Keimling

Möchtest du dir eine Kokospalme zulegen, gibt es zwei Möglichkeiten: Du kannst einen Keimling ziehen oder diesen kaufen.

Den Keimling ziehen

Vorab: Hierbei benötigst du einige Geduld, denn alleine das Aufkeimen der Nuss kann auch bei guten Bedingungen ein halbes Jahr dauern. Stellt das kein Problem für dich dar, musst du dir zunächst eine keimfähige Kokosnuss beschaffen. Denn nur dann enthält die Nuss einen Samen, aus dem schließlich eine Palme entstehen kann. Ist das nicht der Fall, wird die Nuss nicht keimen, keine Palme wachsen und du machst dir gegebenenfalls die Mühe ganz umsonst. Achte daher bei deinem Kauf auf diese wichtige Angabe! Informiere dich am besten bei einem Händler vor Ort.

Beim Ziehen des Keimes zu Hause ist es wichtig, die natürlichen Bedingungen der Tropen zu simulieren, damit die Pflanze auch aufgehen kann. In freier Natur fallen reife Kokosnüsse von der Palme und landen häufig im warmen Meereswasser, wo sie von Wärme und Feuchtigkeit umgeben sind. Dort werden sie von den Gezeiten hin und her getrieben und keimen allmählich auf.

Besitzt du eine keimfähige Nuss, schaffst du diese Bedingungen am besten folgendermaßen, um einen Keimling zu ziehen:

  1. Vorbereitung: Nach dem Kauf solltest du das Fasergewebe um die Kokosnuss entfernen, da dieses das Aufkeimen beeinträchtigen kann.
  2. Keimbedingungen: Die Nuss legst du nun in ein feuchtes Substrat, am besten eine Mischung aus Erde und Sand. Dabei lässt du die Kokosnuss zur Hälfte aus dem Substrat ragen. Achte auch darauf, dass die Temperatur hier bei mindestens 25°C liegt. Alternativ zum Substrat kannst du die Nuss aber auch in warmem Wasser halten. Wichtig ist in beiden Fällen aber ein konstant warmer Standort.
  3. Keimzeit: Nun wird deine Nuss sehr langsam keimen. Im Inneren der Nuss gehen aus den Samen mehrere Keime auf. Sobald diese ausreichend stark sind, wird ein einziger die Nuss verlassen. Bei guten Bedingungen ist das nach etwa acht Wochen der Fall. Dann wird ein einziger Keim die Nuss durch das weichste der drei Löcher verlassen. Die anderen beiden Löcher schließen sich danach.
  4. Wurzelbildung: Hat die Nuss gekeimt, sollte sie auch weiterhin in dem Substrat bleiben, damit sich die Wurzeln ausbilden können. Hier ist es insbesondere wichtig, dass die Nuss zur Hälfte aus dem Boden ragt, damit die Wurzeln genug Platz haben. Achte zudem besonders darauf, dass der Keimling nicht austrocknet. In dieser Zeit solltest du den Keimling auch nicht düngen. Ein sehr langsames Wachstum ist vollkommen normal.

Den Keimling erwerben

Wenn du weniger Geduld hast, kannst du einen Keimling problemlos erwerben. Allerdings werden teils auch Keimlinge verkauft, die nicht optimal gezogen wurden. Beim Kauf solltest du daher auf folgende Punkte achten, um eine gesunde Pflanze zu erhalten:

  • Der Keimling sollte intensiv-grüne Palmwedel Sind die Wedel leicht silbrig, ist das ein Anzeichen für Spinnmilbenbefall. Sind die Blätter hingegen gelblich, wurde der Keim nicht ausreichend gegossen.
  • Zudem zeigen gesunde Keimlinge, die gepflanzt werden können, fünf Wedel.
  • Ist der Keimling bereits eingetopft, solltest du darauf achten, dass er sich in keinem zu kleinen Blumentopf Im Zweifelsfall können sich die Wurzeln hier bereits durch den Platzmangel nicht richtig ausbilden und nicht ausreichend Nährstoffe zu sich nehmen.
  • Manche Händler schneiden sogar die Wurzeln ab, um den Keimling in einem kleineren Topf unterbringen zu können. Bei deinem Kauf solltest du unbedingt prüfen, ob die Wurzeln der Kokosnuss durchtrennt wurden. Denn handelt es sich beispielweise um eine etwas größere Pflanze und die Wurzeln sind beschädigt, wird diese zwangsläufig eingehen.

Hast du einen guten Keimling gefunden, kannst du dich ans Eintopfen machen!

Der passende Blumentopf

Sobald der Keimling Wurzeln zeigt, kann er in einen Blumentopf gepflanzt werden. Wichtig dabei: Besorge einen hohen Topf, da die Wurzeln sich noch tiefer in die Erde graben werden. Ist der Topf zu klein oder niedrig, werden die Wurzeln sich nicht vollständig ausbilden können und deine Pflanze geht selbst bei bester Pflege nach spätestens zwei Jahren ein.

Je nachdem, ob du den Keimling in einem Pflanzenfachbetrieb kaufst oder nicht, kann er bereits Wurzeln zeigen. Ist dies noch nicht der Fall, gehst du am besten wie bereits oben beschrieben vor: Lege den Keimling in ein Substrat aus Erde, mäßig grobem Quarzsand und Granulat. Setze ihn so ein, dass der Keim zur Hälfte aus dem Topf ragt.

Bis es zur Wurzelbildung kommt, können acht Wochen vergehen. Eine Portion Geduld solltest du dafür also mitbringen. Achte zudem darauf, dass der Keimling nicht austrocknet.

 

Nährstoffe für deine Kokospalme

Für ein gesundes und schönes Wachstum braucht deine Kokospalme das richtige Maß an Nährstoffen. Dabei solltest du auf eine gute Erdmischung, die richtige Blumentopfgröße und auch den Einsatz von Düngemitteln achten.

Die richtige Erdmischung

Kokospalmen bevorzugen Erdmischungen, sogenannte „Substrate“, die nicht nur Wasser gut speichern, sondern auch etwas durchlässig sind, sodass Luft an das Wurzelwerk dringen kann. Gartenerde allein ist dafür jedoch ungeeignet. Daher wird sie bei der Kokospalme mit weiteren wichtigen Stoffen versehen, welche sie auflockern. Für eine gute Mischung brauchst du:

  • 40% Blumenerde: gibt der Palme Halt und versorgt sie mit wichtigen Nährstoffen
  • 40% Quarzsand oder Sand-Splitt: enthält den für Palmen notwendigen Nährstoff Silikat und hilft bei der Belüftung des Wurzelwerks
  • 20 % Blähtonkügelchen: speichern Wasser, sorgen für Stabilität und ausreichende Luftzufuhr

Zeit zum Umtopfen

Kokospalmen müssen in regelmäßigen Abständen umgetopft werden, damit das Wurzelgeflecht sich natürlich ausbilden kann und nicht verkümmert. Bei jungen Pflanzen solltest du alle zwei bis drei Jahre umtopfen, bei älteren hingegen alle drei bis vier Jahre.

Die ideale Zeit zum Umtopfen ist das Frühjahr. Solltest du jedoch merken, dass deine Palme braune Blätter bekommt, kann das darauf hindeuten, dass die Wurzeln nicht ausreichend Platz haben. In diesem Fall solltest du nicht zögern und deine Palme sofort umpflanzen. Achte darauf, einen Topf zu wählen, der etwas größer und höher ist als der zuvor genutzte.

Tipp: Bei großen Palmen ist es empfehlenswert, zu zweit umzutopfen. So besteht eine geringere Gefahr, Wurzeln oder auch Palmwedel zu beschädigen.

Einsatz von Düngemittel

Ein wichtiges Hilfsmittel für die Pflege deiner Kokospalme ist Dünger. Dieser ergänzt den Nährstoffgehalt der Erde und hilft deiner Pflanze gesund zu wachsen. Dabei kannst du einen regulären Grünpflanzendünger verwenden. Ab einem Alter von zwei Jahren düngst du die Pflanze zwischen April und September am besten alle zwei Wochen.

Aber Achtung: Das Düngen ist erst ab einem Pflanzenalter von zwei Jahren sinnvoll. Bis dahin ist die Kokospalme mit den Nährstoffen in der Nuss versorgt und nicht in der Lage, weitere Nährstoffe aufzunehmen.

Der richtige Standort

Der richtige Standort für deine Kokospalme ist ausschlaggebend für ihr Wachstum. Ausreichend Licht und eine gute Temperatur sind für deine Palme unverzichtbar.

Für ausreichend Licht sorgen

Kokospalmen lieben Wärme und Licht. Ideal ist es, wenn du deine Palme an einen möglichst sonnigen Ort stellst. Bei besonders jungen Pflanzen, die im Treibhaus angezüchtet wurden, ist anfangs ein Standort im Halbschatten erst einmal kein Problem, um die Palmen langsam an die Helligkeit umzugewöhnen. Auf Dauer sollten Kokospalmen jedoch an einem hellen und sonnigen Standort stehen. Denn ausgewachsene Kokospalmen benötigen täglich bis zu 12 Stunden Licht. Andernfalls können sie schnell eingehen.

Bei Standorten mit einseitigem Lichteinfall wie etwa am Fenster, solltest du deine Kokospalme regelmäßig drehen. Am besten ist es, wenn du sie täglich ein wenig drehst, zum Beispiel um etwa 20 Grad. Andernfalls wird sie alle ihre Blätter nach der Lichtquelle ausrichten, wofür Pflanzen einen beachtlichen Energieaufwand betreiben müssen.

Standorte, die nach Süden zeigen, sind besonders gut geeignet. Weisen deine Fenster aber beispielsweise nach Norden und du möchtest trotzdem unbedingt eine Kokospalme in deiner Wohnung halten, kannst du im Zweifelsfall auch eine spezielle Pflanzenlampe verwenden. Auch im Winter kann eine solche Lampe hilfreich sein.

Auf die richtige Temperatur achten

Für Kokospalmen ist eine Temperatur von etwa 30 Grad Celsius ideal. Die Untergrenze von 20 Grad Celsius sollte auf keinen Fall unterschritten werden. Daher sind zum Beispiel Wintergärten als Standorte für Palmen besonders gut geeignet. Für die Haltung im Wohn- oder Schlafzimmer ist es wichtig, der Palme konstant Wärme zu bieten. Ein Standort in Heizungsnähe ist beispielsweise nur dann sinnvoll, wenn auch ausreichend Licht vorliegt und du für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgst (siehe unten).

Überwinterung

Hierbei handelt es sich um eine Phase, in der deine Palme ihre Wachstumsprozesse verlangsamt. Das heißt für dich, dass du deine Pflegemaßnahmen ihren Bedürfnissen anpassen solltest.

Gießen

Palmen befinden sich während des Winters in der Winterruhe. Das heißt, sie brauchen wegen der geringeren Temperaturen auch weniger Wasser. Daher solltest du es vermeiden, dass das Erdsubstrat vollkommen nass ist. Achte darauf, dass es nur mäßig feucht wird, denn durch den geringeren Wasserverbrauch kann deine Palme die vorhandenen Mengen nicht regulieren und fängt möglicherweise an zu faulen. Es kann also durchaus vorkommen, dass du deine Palme zum Beispiel nur einmal wöchentlich gießen musst. Orientiere dich bei der Gießmenge immer an der Feuchte des Erdsubstrats und passe die Gießmenge dementsprechend an.

Düngen

Düngen solltest du deine Kokospalme zwischen Oktober und April nicht. Da die Palme in diesen Monaten nicht wächst, benötigt sie keine weiteren Nährstoffe in Form von Dünger. Tatsächlich könnte ein zu hoher Salzanteil, der durch die Düngung entsteht und von der Palme nicht reguliert werden kann, dazu führen, dass das Wurzelwerk Schaden nimmt.

Temperatur & Licht

Zusätzlich ist es im Winter wichtig, dass die Kokospalme an einem gut temperierten und hellen Ort steht. Wenn die Temperatur in deiner Wohnung nicht unter 20 Grad Celsius sinkt, deine Palme genug Licht bekommt und du auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit achtest, müsste deine Kokospalme den Winter in deiner Wohnung gut überstehen. Solltest du merken, dass deine Palme nicht ausreichend Licht bekommt, hilft dir eine spezielle Leuchtstofflampe weiter, die natürliches Tageslicht imitiert und so die üblichen Prozesse im Pflanzeninneren unterstützt.

Der Wasserbedarf deiner Kokospalme

Kokospalmen lieben Wasser – aber nur in entsprechenden Mengen. Sowohl bei Blättern als auch Erde gilt es, das richtige Maß für deine Palme zu finden.

Die richtige Gießmenge finden

Um deine Kokospalme richtig zu pflegen, solltest du sie regelmäßig gießen. Das heißt jedoch nicht, dass sie täglich Wasser benötigt. So findest du das richtige Maß an Wasser für deine Kokospalme:

  • Zwischen Mai und September braucht die Kokospalme mehr Wasser als in den übrigen Monaten, da sie in den Wintermonaten weniger Wasser aufnimmt.
  • Bist du dir nicht sicher, ob deine Palme gerade Wasser braucht, kannst du mit einem Finger etwa 5 Zentimeter in die Erde bohren. Ist die Erde trocken oder leicht feucht, braucht deine Palme Wasser. Ist sie feucht oder sogar nass, solltest du sie nicht gießen.
  • Stehendes Wasser solltest du vermeiden. Kommt das hin und wieder vor, wird das deiner Palme nicht schaden. Bei einem Platzregen in freier Natur passiert auch nichts anderes. Allerdings sollte das nicht zur Regel werden. Da Kokospalmen sehr empfindlich auf Staunässe reagieren, solltest du die Wassermenge gezielt anpassen. Andernfalls können die Haarwurzeln verkümmern und deine Palme geht ein. Ob du zu viel gegossen hast, erkennst du 10 Minuten nach dem Gießen: Sammelt sich dann Wasser im Übertopf, solltest du es unbedingt entsorgen und die Wassermenge beim nächsten Mal anpassen.

Zudem solltest du deine Kokospalme mit möglichst kalkfreiem und warmem Wasser gießen. Denn Kalkablagerungen an der Pflanze und im Boden können auf Dauer den pH-Wert der Palme beeinträchtigen. Eine Alternative dazu ist lauwarmes Regenwasser.

Für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen

Egal, ob in den Tropen oder in deiner Wohnung: Kokospalmen brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Können die Palmwedel sich nicht ausreichend Feuchtigkeit aus der Luft ziehen, werden sie langsam gelb und anfällig für Schädlingsbefall. Daher solltest du neben dem regelmäßigen Gießen auch daran denken, die Blätter deiner Kokospalme mit warmem und kalkfreiem Wasser zu besprühen. So bleiben die Blätter grün und deine Palme gesund.

Tipp: Verdünnter Algensaft hilft dabei, die Leuchtkraft der Palmenblätter zu verstärken und sie widerstandfähiger zu machen. Diese Anwendung solltest du alle drei bis vier Wochen durchführen. Sprühe das Gemisch am besten auf die Unterseiten der Blätter. Gibst du es wie reguläres Gießwasser in die Erde, wird die Palme keine Vorteile davon haben.

Pflegefehler, Schädlinge & Lösungen

Du fragst dich, was deiner Kokospalme fehlt und möchtest ihr etwas Gutes tun? Unsere interaktive Grafik zeigt dir die Anzeichen einer mangelnden Pflege und was genau du dagegen tun kannst:

Wir hoffen, diese Tipps helfen dir bei der Pflege deiner Kokospalme zu Hause. Auf der Suche nach weiterem Wissen zur Kokospalme findest du in unserem Artikel „Kurioses von der Kokosnuss: 12 kokos-tastische Fakten“ spannende und lustige Infos. Wie die Kokospalme weltweit verwendet und eingesetzt wird, verraten wir dir hingegen in unserem Artikel „Alle Produkte der Kokospalme“.

In unserem Onlineshop findest du zudem viele leckere Kokosprodukte, von Kokoswasser über Kokosmus und -öl bis hin zu feiner Kokosblütenvinaigrette sowie tolle und inspirierende Rezeptideen. Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Bildnachweis: Titelbild: © gettyimages/KatarzynaBialasiewicz, Bild 1: © TROPICAI, Bild 3: © gettyimages/Tuangtong, Bild 4: © gettyimages/RapidEye, Bild 5: gettyimages/StockByte; Bilder der interaktiven Grafik (v.l.n.r.): Hintergrundbild: © gettyimages/Imamember, Bild 1: © gettyimages/Seleel, Bild 2: © gettyimages/Start08, Bild 3: © gettyimages/Adrian Assalve, Bild 4: © gettyimages/DebraLee Wiseberg, Bild 5: © gettyimages/Genphoto_art.

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