Warum die Kokosnuss so wertvoll ist

Vom Kochen bis zur Körperpflege: so nutzt du die Kokosnuss

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06.02.2018

Die Kokosnuss ist ein wahrer Alleskönner und sorgt nicht nur in unseren Küchen, sondern auch im Badezimmer für Exotik. Wenn du mehr über die Verwendung der Wundernuss erfahren möchtest, dann bist du hier genau richtig. In unserem Artikel findest du alle wichtigen Infos zu Gewinnung und Anwendung der Kokosprodukte.

Das steckt drin in der Wundernuss: Kokosprodukte und ihre Verwendung

Die Kokosnuss wächst an sogenannten Kokospalmen. Da diese zum Wachsen viel Wasser, Wärme und Sonne benötigen, sind sie vor allem in den Tropen zu finden.

Neben Stamm und Blättern, die als wichtiges Hausbaumaterial in den Kokosanbauregionen dienen, können auch ihre Früchte ganzheitlich verwertet werden.

Wenn du ein großer Kokosfan bist und mehr über die Nutzung der einzelnen Kokosprodukte erfahren möchtest, dann lohnt es sich dir zunächst einen Überblick über den Aufbau und die einzelnen Schichten der Nuss zu verschaffen:

Glatt und grün: Die junge Kokosnuss

Wenn Kokosnüsse in unseren Breiten im Supermarkt ankommen, sind sie in der Regel braun und haarig. So sehen sie aber nicht von jeher aus: Eine Kokosnuss, die am Baum wächst, ist glatt und grün bis gelblich. Wird die Frucht jung (6-7 Monate) geerntet, ist ihr Inneres mit fast einem Liter erfrischendem Kokoswasser gefüllt. Erst wenn die Nuss vollkommen reif ist, besitzt sie die typische braune Schale.

Kokosnusswasser: Erfrischend isotonisch

Das Kokoswasser ist besonders erfrischend und dank seiner mineralienreichen Inhaltsstoffe auch bei Sportlern sehr beliebt. Kokoswasser gilt als isotonisches Getränk: Das Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit entspricht in etwa dem des menschlichen Blutes und kann daher besonders schnell aufgenommen werden.

Vor allem Sportler schätzen diesen Aspekt besonders, denn mithilfe des isotonischen Kokoswassers können sie einen Leistungsabfall bei längeren Strecken verhindern.

Durst bekommen? Wenn du in den Genuss des leckeren Erfrischungsdrinks kommen möchte, jedoch nicht das Glück hast, ein frisches Exemplar vor Ort kosten zu können, dann kannst du auf abgefüllte Varianten wie die aromatischen Bio-Kokoswasser von Tropicai zurückgreifen.

Kokoswein: Nicht jedermanns Geschmack

Aus dem Kokoswasser lässt sich neben einer wohlschmeckenden Erfrischung auch eine Reihe alkoholischer Getränke und Spirituosen herstellen. Das bekannteste davon dürfte der Kokoswein sein. Dieser bekommt im Laufe des Gärprozesses einen bitteren Geschmack und ist deshalb nicht jedermanns Sache.

Reife Kokosnuss: Die Entstehung des nährstoffreichen Kokosfleisches

Nach ca. zwölf Monaten ist die Kokosnuss vollständig gereift und hat im Inneren ihres harten Kerns das schmackhafte und nährstoffreiche Fruchtfleisch gebildet. Grundsätzlich gilt: je reifer die Kokosnuss, desto mehr Fruchtfleisch und desto weniger Wasser befindet sich in ihrem Inneren.

Doch wie gelangt man an den weißen Schatz? In diesem Artikel erfährst du, wie du den harten Kern der Kokosnuss am besten knackst.

Kokosfleisch: Nährstoffreicher Energielieferant

Wegen seines hohen Gehalts an mittelkettigen Fettensäuren, Nährstoffen und Mineralien dient Kokosfleisch bis heute als Grundnahrungsmittel in vielen Ländern.

Die mittelkettigen Fettsäuren, die auch als Triglyceride bezeichnet werden, haben dabei die besondere Eigenschaft, dass sie dem Körper zwar schnell Energie liefern, sich im Vergleich zu tierischen Fetten jedoch nicht so schnell als Fettpölsterchen anlagern.

Das leckere Fruchtfleisch kann zum Backen oder Kochen sowohl unverarbeitet, in Form von feinen Kokosraspeln, als auch als Kokosmilch oder -öl genutzt werden.

Kokosnussmilch: Vielseitig einsetzbar und leicht verdaulich

Die Kokosmilch wird häufig mit dem Kokoswasser verwechselt. Im Gegensatz zum Wasser ist die Milch jedoch kein „Original-Produkt“ der Kokosnuss, sondern kann erst durch die Verarbeitung des Kokosfleisches gewonnen werden. Dieses wird gemahlen und mithilfe einer Presse oder eines Baumwolltuches ausgedrückt. Wie bei allen Produkten gibt es auch bei der Kokosmilch unterschiedliche Qualitäten. Gute Kokosmilch sollte Bio sein, fair gehandelt, ohne Zusatzstoffe und nicht in Dosen verpackt. Im Tetra Pack bleibt Kokosmilch länger frisch und viel besser zu dosieren.

Die dickflüssige Milch, die dabei gewonnen wird, hat die ist eine tolle Alternative zu Kuhmilch und anderen Pflanzendrinks. Sie bereichert auch hier zu Lande den kulinarischen Alltag. Dabei überzeugt sie vor allem mit

  • wertvollen Inhaltstoffen
  • guter Verdaulichkeit
  • einem unverwechselbaren, fein-nussigen Geschmack

Neben der Kokosnussmilch kann auch das Kokosmus aus dem Fruchtfleisch gewonnen werden. Die beiden Produkte unterscheiden sich deutlich in ihrer Konsistenz und Wassergehalt. Kokosmus besteht aus sehr fein vermahlenem Kokosfruchtfleisch und ist fest. Es ist sozusagen ein 2 in 1 Produkt, da das native Kokosöl aus der festen Phase austritt. Das Öl kann man hervorragend zum Kochen oder Braten nehmen. Oder man schmilzt es zusammen mit dem Mus und macht es dadurch cremiger.

Neugierig geworden? Bei Tropicai findest du viele verlockende Rezeptideen mit Kokosmus, die deinen Gaumen besonders erfreuen werden.

Kokosöl: Exotik in Küche und Badezimmer

Aus dem saftigen Fleisch der Kokosnuss kann neben einer nährstoffreichen Milch auch das Kokosöl gewonnen werden. Dieses besticht sowohl durch seinen vollmundigen Geschmack, als auch durch seine vielfältigen Anwendungsbereiche:

  • Kokosöl in der Küche
    In der Küche gilt das Kokosöl als Wunderzutat: Du kannst es problemlos zum Kochen, Backen und Braten nutzen. Die feine Kokosnote eignet sich dabei vor allem für die Zubereitung asiatischer oder orientalischer Gerichte. Hier findest du eine Reihe leckerere Rezepte zum Selbermachen.
  • Kokosöl als Pflegeprodukt
    Neben der Verwendung in der Küche wird das Kokosöl auch als Feuchtigkeitskur für Haut und Haare oder aber als Deodorant verwendet.

Je nach Aggregatszustand ist das Öl flüssig und klar oder fest und milchig. Im festen Zustand wird es häufig auch als Kokosfett bezeichnet.

Bei der Herstellung dieses Öles beziehungswiese Fettes muss zwischen dem industriellen und dem biologischen, nativen Verfahren unterschieden werden

Die industrielle Fertigung: Verlust von Natürlichkeit und Geschmack

Bei der industriellen Pressung wird das getrocknete Kokosfleisch unter großer Hitze verarbeitet. So verliert es einen Großteil seiner wertvollen Inhaltsstoffe und seinen aromatischen Geschmack. Mithilfe chemischer Zusätze wird das Kokosöl zusätzlich raffiniert, desodoriert, gehärtet und gebleicht.

Die biologische Fertigung: hohe Qualität dank schonender Verarbeitung

Wenn du sowohl beim Essen als auch bei der Körperpflege auf eine hohe Qualität und die Natürlichkeit deiner Produkte großen Wert legst, dann solltest du beim Kauf auf die Bezeichnungen „Bio-Kokosöl“ sowie „schonend kalt gepresst“ achten.

Der Kauf eines solchen Bio-Kokosöles garantiert dir ein qualitativ hochwertiges Naturprodukt, welches du vielseitig zum Kochen, Backen und zur Körperpflege einsetzen kannst.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • Verwendung erntefrischer Früchte
  • Verzicht auf chemische Zusätze
  • Schonende Kaltpressung ermöglicht den Erhalt von Nährstoffen, Mineralien und des leckeren Kokosgeschmacks
  • Hohe Qualität

Auch das Tropicai Kokosöl wird kalt gepresst. Das schonende Produktionsverfahren macht sich in der hohen Qualität und dem reinen, unverfälschten Geschmack des Öls bemerkbar. Probiere es aus und überzeuge dich selbst!

Kokosmehl: Viele Ballaststoffe, kein Gluten

Kennst du schon unsere Kokos-Karotten-Quiche oder unsere Kokos-Blaubeer-Scones? Ihren kokosnussig-feinen Geschmack erhalten diese Leckereien, weil wir dazu nicht irgendein Mehl, sondern Kokosmehl verwenden.

Kokosmehl ist nichts anderes als das entölte und vermahlene Fleisch der Kokosnuss: Dieses wird geraspelt, getrocknet und schließlich gepresst, um das wertvolle Kokosnussöl zu gewinnen. Das entölte Fruchtfleisch der Kokosnuss einfach wegzuwerfen, wäre aber viel zu schade! Indem es fein vermahlen wird, entsteht das Kokosmehl.

Das Besondere am Kokosmehl ist, dass es glutenfrei ist sowie über jede Menge Nährstoffe verfügt. Es versorgt dich unter anderem pflanzlichen Proteinen sowie mit wichtigen Mineralien wie Kalium, Selen, Zink und Magnesium. Was den Ballaststoffgehalt angeht, hat Kokosmehl verglichen mit anderen Mehlsorten (wie etwa dem ballaststoffarmen Weizenmehl) die Nase weit vorn: Es enthält etwa 43 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm Mehl.

Du kannst damit zum Beispiel Kuchen oder Brot backen, Pfannkuchen verfeinern oder dein Müsli mit einer dezenten Kokosnote abrunden.

Viele weitere Infos und tolle Rezeptideen findest du auf unserer Übersichtsseite zu Kokosmehl.

Kokosnussschalen und -fasern: Nachhaltiger Bau- und Brennstoff

Neben all den Kokosprodukten, die entweder gegessen oder getrunken werden können, finden auch Kokosschalen und Fasermaterial weltweit Verwendung.

Das Fasermaterial eignet sich vor allem als Füllstoff für Polster und Matratzen sowie zur Wärmedämmung. Mit Fantasie und handwerklichen Geschick lassen sich darüber hinaus auch hübsche kunsthandwerkliche Objekte wie Teppiche, Körbe oder Hüte kreieren.

Getrocknet, fein gemahlen und mit Mineraldünger versetzt, kann das Fasermaterial auch als Pflanzensubstrat verwertet werden und stellt damit eine ressourcenschonende Alternative zum Torfabbau in Mooren dar.

Neben dem Fasermaterial, wird auch der harte Kokoskern weiterverarbeitet. Die Schalen dienen in den Anbauregionen als wichtiger Brennstoff und werden auch hier zu Lande unter der Bezeichnung Kokoskohle vertrieben. Kokoskohle gilt als ökologisch sinnvolle Alternative zu herkömmlicher Grillkohle.

Neugierig geworden? Im Tropicai-Onlineshop findest du eine große Auswahl leckerer Kokosprodukte. Schau vorbei und überzeuge dich selbst von den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten der Wundernuss.

Bilder: Titelbild: iStock.com/ Anna-Ok, Bild 1: © iStock.com/ SAKDAWUT14, Bild 2: © iStock.com/ PeskyMonkey, Bild 3: © iStock.com/ LarisaBlinova, Bild 3:© Tropicai_Coconut Business GmbH, Bild 5: © iStock.com/ Magone, Bild 6: © iStock.com/ JohnnyMad; Bild 7: © AdobeStock_13233473

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